Kooperieren. Oder verlieren. Oder lernen!

Kooperieren. Oder verlieren. Oder lernen!

koop-oder-verlierenKooperieren. Oder verlieren.

Alte Unternehmen waren erfolgreich, weil sie alles im Griff hatten – und zwar hundertprozentig. Neue Unternehmen sind erfolgreich, weil sie wissen, mit wem sie zusammenarbeiten sollten, damit sie ein Problem lösen. Die Erfahrung gibt den neuen Organisationen recht. Ob Energie, Informationstechnik, Forschung und Innovation: Ohne Kooperation geht nichts mehr. Die Grenzen der alten Organisation sind gesprengt. Die alte Kontrollwirtschaft wird durch Beziehungswirtschaft ersetzt. Sind wir darauf vorbereitet?

Die Frage dabei (bei der Kooperation) lautet immer: Was könnt ihr denn anbieten? Was können wir für euch tun? Wie kommt dabei etwas heraus, das wir – jeder für sich – nicht so gut schaffen würden?

Theresia Theurl, Professorin für Volkswirtschaftslehre und Direktorin des Instituts für Genossenschaftswesen in Münster dazu:

Die Kooperationen nehmen spürbar zu, das ist ein großes Thema geworden. Früher musste man kooperieren. Heute will man das. Das ist ein anderes, ein höheres Level der Erkenntnis…. Man muss wissen, auch methodisch wissen, wie man Zusammenarbeit anpackt. Und es hat jahrelang nicht an guten Worten gefehlt, aber an Wissen und Erfahrungen.

Alle Zitate aus: Kooperieren. Oder verlieren., brandeins 07/2010.

Neu: Kooperieren. Oder verlieren. – Oder lernen!

Kooperationen zwischen Organisationen stellen höhere Leitungsanforderungen an die Verantwortlichen als jede organisationsinterne Projekt- oder Teamarbeit. Während aber fast jede Organisation schon mehrere Teamtrainings durchgeführt hat, haben die allerwenigsten jemals an einem Kooperationstraining teilgenommen.

Dazu gehören insbesondere auch die Inhalte, die in meinem workshop „Kompetent kooperieren.“ behandelt werden:

1. Grundlagen erfolgreicher Kooperationen:

  • Klarheit über Stärken und Schwächen jedes Partners
  • überlappende Ziele
  • miteinander vereinbare Werte
  • Bereitschaft in einen Partnerschaftsprozess zu investieren
  • gegenseitiges Vertrauen

(wie z.B. in Grahn (2011), S. 3 dargestellt)

2. Kooperationskompetenz:

  • Internationale Studie zeigt, dass es drei grundlegende Umstände gibt, die sich über sämtliche Unternehmenskooperationen erstrecken und die die Arbeit in einer Partnerschaft von der alltäglichen Arbeit innerhalb eines Unternehmens unterscheiden:
  • Kooperationskompetenz stellt damit einerseits eine individuelle Fähigkeit des einzelnen Projektmanagers, andererseits aber auch eine Kompetenz eines Teams, einer Abteilung oder einer Organisation dar.
  • Definition: Die Fähigkeit im Rahmen einer Unternehmenskooperation die Interaktion zwischen den beteiligten Unternehmen erfolgreich zu gestalten.
    1. Differenz als Herausforderung, d.h. wir müssen lernen mit Andersartigkeit umzugehen
    2. Beziehung als Herausforderung, d.h. Beziehungen zu einer anderen Organisation müssen aufgebaut und gepflegt werden, damit Kooperation gelingen kann
    3. Prozess als Herausforderung, d.h. bewusste Gestaltung eines gemeinsamen Arbeitsprozesses.
  • Ziel: Erkennen und Erlernen von Interaktionsprinzipien in jedem der Bereiche 1. – 3., die zu mehr Kooperationskompetenz führen. Zu den Interaktionsprinzipien gehören u.a. Transparenz, Vorteilsbalance, Zeitnähe, Pro-Partner-Denke, Entwicklungswille, Beziehungsvernunft.

3. Die Rolle des Kooperationsmanagers im Kooperationsprozess:

  • als Mitarbeiter in einer der kooperierenden Organisationen,
  • als Mitarbeiter einer entsprechenden Dachorganisation, oder
  • als externer Berater

Bei Interesse an dem workshop einfach E-Mail an info (at) winwinwin.consulting senden.