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Leadership 4.0 ist wie ein 4-blättriges Kleeblatt: es bringt Glück, aber man findet es nur sehr selten.

Leadership 4.0 mit einer dienenden Leitung, die ihren Mitarbeitern mit Vertrauen begegnet und ihnen Möglichkeiten zur Partizipation bietet, die Offenheit und Zusammenarbeit gezielt fördert und die sich selbst und ihre Führung regelmäßig reflektiert, ist dann wie ein 4-blättriges Kleeblatt, das man nur sehr selten findet und das als echter Glücksbringer angesehen wird – in diesem Fall ein echter Glücksbringer für die Organisation.

Leadership 4.0 ist wie ein 4-blättriges Kleeblatt: es bringt Glück, aber man findet es nur sehr selten.

Unter der Überschrift „Leadership 4.0“ beschreibt Haufe (2016) wie sich Führungskräfte aufstellen müssen, um die Herausforderungen von Führung in der digitalen Welt zu meistern.

Nach Haufe fasst das „VOPA plus“ Modell die Anforderungen an gute Führung in Zeiten der Digitalisierung zusammen: Dazu gehören die vier Dimensionen (VOPA) Vernetzung, Offenheit, Partizipation und Agilität, plus als notwendige Basis das Vertrauen in die Kompetenzen und die Motivation der eigenen Mitarbeiter, um Veränderungsprozessen erfolgreich begegnen zu können.

Ein wesentliches Merkmal von Agilität ist hierbei, sich schnell an ein sich permanent veränderndes Umfeld anpassen zu können und aus den gemachten Erfahrungen zu lernen. Agilität bezeichnet auch die Bereitschaft, Neues zu wagen sowie eigene Lösungsansätze und Handlungsoptionen zu entwickeln.

Dienende Leiter tun sich in einer auf Agilität ausgerichteten Organisation leichter, denn für Führungskräfte bedeutet das Führen in einer agilen Organisation: Die Pyramide steht Kopf, hierarchische Führung dank Macht wird durch dienende Führung dank Vorbild ersetzt.

Um Führungskräfte auf die neuen Anforderungen von Leadership 4.0 vorzubereiten bietet die Deutsche Gesellschaft für Personalführung (DGFP) neue Angebote, u.a. auch zu Feedbackprozessen, an.

„Wir schauen noch zu intensiv auf Prozesse und Instrumente und weniger darauf, wie wir Haltung und Kompetenzen verändern“, erklärt DGFP- Geschäftsführerin Katharina Heuer. Doch heute gehe es mehr darum, die Zusammenarbeit von Führungskraft und Mitarbeitern durch Feedbackprozesse zu verbessern – und zwar auf einer individuellen Ebene weg von starren Prozessen. Eine wesentliche Rolle spiele dabei die Selbstreflexion. „Führung funktioniert in Zukunft nur noch, wenn die Führungskraft auch über sich selbst reflektieren kann“, so Heuer. (Haufe (2016))

So wie es viele unterschiedliche Kleearten gibt (ca. 250 weltweit), so gibt es in der Führung viele unterschiedliche Ansätze und noch mehr unterschiedliche Umsetzungen von Leadership.

Leadership 4.0 mit einer dienenden Leitung, die ihren Mitarbeitern mit Vertrauen begegnet und ihnen Möglichkeiten zur Partizipation bietet, die Offenheit und Zusammenarbeit gezielt fördert und die sich selbst und ihre Führung regelmäßig reflektiert, ist dann wie ein 4-blättriges Kleeblatt, das man nur sehr selten findet und das als echter Glücksbringer angesehen wird – in diesem Fall ein echter Glücksbringer für die Organisation.

Das Vertrauen als der fruchtbare Boden, aus dem alles andere erwächst; mit den vier Kleeblättern Vernetzung, Partizipation, Offenheit und Agilität, die man zusammen nur sehr selten findet.

Foto: Urheber: Von Phyzome under the GFDL. – Phyzome, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=84812